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20
Jahre
Jugendfeuerwehr
Schnaittenbach
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Schnaittenbach. (wfw) Mit einem unterhaltsamen Tag voller interessanter Aktionen für Alt und Jung, aber auch mit Momenten der Besinnung und der Rückschau, feierte die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach ihr 20-jähriges Bestehen.
Auftakt war ein Kindernachmittag im Rahmen des städtischen Ferienprogramms. An die 60 Kinder fühlten sich ausgesprochen wohl und verbrachten einen kurzweiligen Nachmittag mit Spielen, Wettbewerben und bei den noch sommerlichen Temperaturen natürlich mit viel Wasser, wie bei der Feuerwehr auch nicht anders zu erwarten war. Preise für die Teilnehmer am
Spieleparcour, Bratwürstl vom Grill und Limo rundeten den Kindernachmittag ab.
Unter dem Motto "Alt und Jung Hand in Hand" absolvierte eine Löschgruppe, bestehend aus den vier noch aktiven Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr und fünf Jugendlichen aus der aktuellen Jugendgruppe ein Leistungsabzeichen in verschiedenen Stufen. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer wurde damit eindrucksvoll demonstriert, dass generationsübergreifende Kameradschaft und Teamwork bei der Feuerwehr unerlässlich und an der Tagesordnung ist, andererseits konnten die anwesenden Zuschauer, darunter viele Eltern der Jugendlichen, einen kleinen Einblick in die Ausbildungs- und Übungsarbeit der Feuerwehr gewinnen. Das Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandrat Franz Iberer, Kreisbrandinspektor Reinhard Weiß und Kreisbrandmeister Christian Trummer, beobachtete mit Argusaugen den Aufbau des Löschangriffs und der Saugleitung und bescheinigte der Gruppe eine saubere und erfolgreiche Arbeit.
Ein Höhepunkt des Tages war sicherlich der von Stadtpfarrer Andreas Reber zelebrierte und von der Schnaittenbacher Schola musikalisch hervorragend gestaltete Gottesdienst auf dem Freigelände hinter dem Gerätehaus. Jugendliche der Feuerwehr fungierten als Lektoren und trugen die Fürbitten vor. Stadtpfarrer Andreas Reber begeisterte mit einer sehr auf die Arbeit der Feuerwehr bezogenen, zum Nachdenkden anregenden Predigt und zog mit der biblischen Geschichte des barmherzigen Samariters einen Vergleich zur Feuerwehr. Wenn zum Einsatz alarmiert wird, frage eben auch keiner danach, wer warum in Not geraten ist, ob unschuldig oder selbst verschuldet. Das mehr denn je aktuelle Motto der Feuerwehr "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" sei praktizierte Nächstenliebe. In dem sich anschließenden offiziellen Teil begrüßte Kommandant Fredi Weiß eine Vielzahl von Ehrengästen aus den Bereichen Feuerwehr und Politik, darunter Bürgermeister Sepp Reindl und 2. Bürgermeister Markus Nagler, beide als Zugführer bzw. Maschinist selbst in der Wehr aktiv, stellvertr. Landrat Klaus Schwinger, Kreisbrandrat Franz Iberer, Kreisbrandinspektor Reinhard Weiß, Kreisbrandmeister Christian Trummer, den frischgebackenen Bezirksjugendwart Heinrich Scharf aus Amberg sowie die beiden Kreisjugendwarte Hubert Haller und Cornelia Hollweck-Bäuml. Des weiteren galt ein besonderer Gruß den befreundeten Jugendfeuerwehren aus Kemnath a.B., Neuersdorf und Steiningloh-Urspring sowie den Freunden von der hessischen Feuerwehr Haintchen, mit der man seit 1998 wieder verstärkt gute Kontakte pflegt. Der Dank des Kommandanten galt den begeisterten und eifrigen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr für ihre Mitarbeit bei Übungen, Unterrichten und sonstigen Aktivitäten und insbesondere den noch aktiven Gründungsmitgliedern Markus Nagler, Jochen Kraus, Hermann Gallwitzer und Wolfgang Illguth, die für 20 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet wurden. Weiter erwähnte Kommandant Fredi Weiß die
bisherigen Jugendwarte Herbert Jack, Uli Reindl, Thomas Leißl, Michael Werner und Christian Haubner sowie den damaligen Kommandanten und heutigen Kreisbrandinspektor Reinhard Weiß, die mitverantwortlich dafür waren, dass die Jugendfeuerwehr einen so erfolgreichen Werdegang verzeichnen konnte.
Eine ganz besondere Auszeichnung jedoch erfuhren die derzeitigen Jugendwarte Gerhard Kindzorra und Marco Weiß, die mit erheblichem Zeitaufwand und viel Geduld für die überaus erfolgreiche Jugendarbeit der letzten Jahre verantwortlich zeichnen und von den beiden Kommandanten Fredi Weiß und Stefan Reindl ein Präsent erhielten. Kreisbrandrat Franz Iberer, Bezirksjugendwart Heinrich Scharf und Kreisjugendwart Hubert Haller zollten in ihren Grußworten höchste Anerkennung für die erfolgreiche Jugendarbeit, deren Früchte die Feuerwehr Schnaittenbach bei Ausscheidungen und Wettbewerben über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt gemacht habe. Stellvertretender Landrat Klaus Schwinger übermittelte die Grüße von Landrat Armin Nentwig und wies darauf hin, wie wichtig und unverzichtbar ein gute Förderung des Feuerwehrnachwuchses ist. "Last but not least" beglückwünschte Bürgermeister Sepp Reindl, auch in seiner Funktion als Zugführer in der aktiven Wehr, seine Kameraden/innen der Jugendfeuerwehr zum Jubiläum und wünschte sich auch für die Zukunft eine erfolgreiche Fortführung der früchtebringenden Arbeit, für die er sich insbesondere auch bei den Jugendwarten bedankte. Der hervorragende Zustand der Jugendfeuerwehr garantiere auf Jahre hinaus eine Blutauffrischung und Verstärkung der aktiven Wehr, die für den Schutz der Bevölkerung unverzichtbar sei. Der Reigen der Ansprachen wurde durch den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Josef Götz beschlossen, der auf das generationsübergreifende Miteinander in den Reihen der Feuerwehr hinwies. Das Altersspektrum der engagierten Mitglieder reiche von den 14-jährigen in den Jugendgruppen bis hin zu den ehemaligen Aktiven und vielen passiven Mitgliedern, die sich im Seniorenstammtisch oder bei Fahrten und Ausflügen regelmäßig im Kreis der Feuerwehr zusammenfinden.
Den Schlusspunkt des Festtages bildete eine fetzige Rocknacht im entsprechend illuminierten Discozelt, das von den Jugendlichen und Junggebliebenen bis spät in die Nacht hinein bevölkert wurde.

Bild ...1: Fast 60 Kinder verbrachten einen kurzweiligen und erlebnisreichen Nachmittag bei der Feuerwehr. Vorsitzender Josef Götz, Kommandant Fredi Weiß, die beiden Jugendwarte Marco Weiß und Gerhard Kindzorra und 2. Kommandant Stefan Reindl hatten mit ihrem Team alle Hände voll zu tun.

Bild ...2:
Unter den Augen von Kreisbrandrat und Kreisbrandinspektor absolvierten die Feuerwehrmänner und frauen die Tests und Fragen im Rahmen der Leistungsprüfung

Bild ...3:
Ein Höhepunkt der Feier: der Gottesdienst mit Stadtpfarrer Andreas Reber und der Jugendschola im Hintergrund begeisterte die zahlreichen Mitglieder und Freunde der Feuerwehr

Bild ...4:
Die beiden Jugendwarte werden von den Kommandanten für ihre überaus erfolgreiche Jugendarbeit mit einem Präsent ausgezeichnet. (v. l. 2. Kommandant Stefan Reindl, die beiden Jugendwarte Marco Weiß und Gerhard Kindzorra und Kommandant Fredi Weiß am Rednerpult).

Bild ...5:
Auszeichnung für 20 Jahre aktive Dienstzeit für die vier noch aktiven Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr, v. l. Kommandant Fredi Weiß, Bürgermeister und Zugführer Sepp Reindl, 2. Bürgermeister Markus Nagler, 2. Kommandant Stefan Reindl, Hermann Gallwitzer, Jugendwart Gerhard Kindzorra, Wolfgang Illguth, Jugendwart Marco Weiß, Jochen Kraus, Kreisbrandinspektor Reinhard Weiß und Kreisbrandrat Franz Iberer.
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