Bezirksfeuerwehrverband
   
 
Oberpfalz
 
     
 

 

Verschiedenes

Mobiler Firetrainer

Vorstellung und Übergabe der Anlage am 16. Juni 2010 bei BMW > Zeitungsbericht

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Kreisbrandrat Waldemar Knott als Bezirkschef bestätigt

Zeitungsartikel der Donaupost als Download (PDF)

 

Übergabe des Mobilen Firetrainer bei der Frühjahrstagung

CHAM
. „Wir trainieren für Ihre Sicherheit, die Sicherheit der Mitmenschen!" Unter dieses Motto stellte Kreisbrandrat Hans Weber die Vorführung und offizielle Übergabe der Mobilen Brandsimulation am Samstag Mittag als Abschluss der Tagung der Oberpfälzer Feuerwehrführung im Landkreis (wir berichteten). Die gemeinsame Telefonspendaktion der Mittelbayerischen Zeitung und Radio Charivari machte es möglich, dass das Rettungszentrum Regensburg aus dem Erlös der Aktion den Mobilen „Firetrainer", einem Anhänger, auf dem mehrere Brandsimulationsanlagen untergebracht sind, ankaufen konnte und dem Bezirksfeuerwehrverband zur Verfügung stellt. In Anwesenheit aller Kreisbrandräte und Kreisbrandinspektoren der Oberpfalz, Landrat Theo Zellner, seiner Stellvertreter Michael Dankerl und Fritz Winklmann, MdL Dr. Karl Vetter, Vertretern der Regierung der Oberpfalz sowie mehreren Bürgermeistern und zahlreichen Feuerwehrlern aus dem Landkreis war es dem Leiter der Regensburger Berufsfeuerwehr, Branddirektor Johannes Buchhauser, vorbehalten, die Möglichkeiten des Mobilen Firetrainers der Firma Naderer Brandsimulation, vorzustellen. Alle Simulationen werden mit Flüssiggas betrieben und können von einem Ausbilder gesteuert werden. Zusammen mit einem Löschtrupp der Chamer Feuerwehr fand auch eine praktische Vorführung statt. So galt es eine Brandwanne mit punktueller Flamme, die zu einem Flächenbrand erweitert wurde zu löschen. Ebenso den „Brand" eines Papierkorb oder einem „Monitorbrand", eine Fettbrandexplosion. Wie Buchhauser erklärte, sei die Anlage geeignet für alle klassischen Löschmittel wie Wasser, Schaum, Pulver oder Löschgas. Die komplette Anlage werde bei der Berufsfeuerwehr in Regensburg stationiert und könne von Feuerwehren ausgeliehen werden. Das Rettungszentrum Regensburg unter der Leitung von Professor Nerlich habe seit vielen Jahren ein großes Ziel und dies sei das praxisorientierte Training für Einsatzkräfte. Mit der Anschaffung des Anhängers haben alle Feuerwehren die Möglichkeiten, dass die Einsatzkräfte erste Praxiserfahrungen sammeln können. Dies sei bisher oft nur im „Echteinsatz" geschehen. Der Anhänger biete den Vorteil, dass man verschieden Brände simulieren könne. Es werde derzeit ein Ausbildungskonzept für alle erarbeitet. Aber auch für Ausbilder werde ein Konzept erarbeitet, denn alle Bediener der Anlage sollen zumindest eine Grundeinweisung in die Gerätschaften haben. Die Berufsfeuerwehr Regensburg werde für die Ausbilder hierzu Schulungen anbieten. Der Anhänger werde bei der Berufsfeuerwehr untergestellt und könne dort jederzeit abgerufen werden um vor Ort möglichst realistisch zu üben. Durch die Möglichkeit, die Brandstellen fast überall betreiben zu können, sei der Kreativität der Ausbilder vor Ort keine Grenze gesetzt. Übungsziele seien vor allem die richtige Löschtaktik, richtiges Vorgehen zum Brandherd, die Bedienung der Strahlrohre und auch Teamarbeit. Als Gesamtziel stellte der Branddirektor die möglichst realitätsnahe Ausbildung der Einsatzkräfte heraus, so dass diese ihrem ersten „heißen" Einsatz nichterst im Ernstfall erleben, sonder bereits darauf vorbereitet seien.


Besichtigung der Kreiseinsatzzentrale

CHAM
. Als "Höhepunkt" der zweitägigen Tagung der Feuerwehrführungskräfte
der Oberpfalz im Landkreis Cham (wir berichteten) fand am Samstag
Vormittag die Vorstellung und Besichtigung des Katastrophenschutzzentrum
mit Kreiseinsatzzentrale in der Further Straße in Cham statt. Nach einer
Vorstellung der Technik und der verschiedenen Möglichkeiten der neuen
Kreiseinsatzzentrale nannte Kreisbrandrat Hans Weber die Einrichtung
eine "tolle Sache" und hatten vor allem anerkennende Worte für Michael
Stahl und den Mitarbeitern des Landratsamtes aber auch für das Personal,
welches sich hier ehrenamtlich engagiere. Den Besuch der
Kreiseinsatzzentrale nutzte auch Landrat Theo Zellner, um die
Feuerwehrführungskräfte der Oberpfalz im Landkreis willkommen zu heißen.
Er hatte in Namen aller Landrat Dank und Anerkennung für Einsatz rund um
die Uhr parat. Auch er ging auf die Aufbauarbeit und Notwendigkeit
dieser Kreiseinsatzzentrale ein und lobte deren Umsetzung. Durch den
Betrieb der Integrierten Leitstelle wurden zentrale Strukturen
geschaffen. Hier ging er auf die problemlose Umsetzung dieser
Dezentralisierung ein, für welche der Landkreis Cham ein Unmenge von
Daten liefern musste. Große Schadensereignisse, und hier nannte der
Landrat persönliche Erlebnisse, wie Schneekatastrophe, Hochwasser, BSE
und einiges mehr fordern aber auch das richtige Handeln vor Ort. Allein
fehlten bisher die Räumlichkeiten für den Katastrophenschutz. Ziel sei
es gewesen, die Strukturen in den fünf Bereichen effizient zu gelassen
und alles in dem Zentrum zusammenzuführen und dann die richtigen
Entscheidungen treffen zu können. Die Kosten in Höhe von 130.000 Euro
habe der Landkreis ohne Zuschuss getragen. Sein Dank galt hierfür den
Kreistag und der Landkreis sei nun stolz auf dieses Zentrum. Es liege an
der Politik, so Theo Zellner, die richtigen Rahmenbedingungen für das
Ehrenamt zu schaffen, denn in Zukunft werde man noch mehr, aber mit
immer wenigen Leuten, auf das Ehrenamt angewiesen sein. "Brandaktuell"
informierte der Landrat  die Feuerwehrführungskräfte von einem
Spitzengespräch an Freitag in München zum Thema Digitalfunk. So werden
sich die Landkreise am Betrieb mit drei Millionen Euro beteiligen. Die
Endgeräte werden mit 80 Prozent bezuschusst, nannte er einige
"Eckpfeiler".  Das Ganze werde 2011/2012 beginnen.

   
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